Graue Schnauzen

Die Bachblütentherapie ist in dieser Situation ein großes Hilfsmittel.  Individuell ausgewählte Essenzen greifen aktuelle Probleme auf und harmonisieren das Befinden auf tiefer emotionaler Ebene.

In dieser Phase fragen mich die Tierbesitzer immer nach den Anzeichen dafür, dass der Hund keine Freude mehr am Leben hat. Wir alle möchten natürlich vermeiden, dass der Hund leiden muss. Da ich die Menschen sehr engmaschig begleite, beobachten wir zusammen jede Veränderung. Es zeigt sich sehr deutlich, wenn die Lebensqualität des Hundes so gering ist, dass der endgültige Schritt ansteht.

Häufig erleben die Menschen bis dahin eine besonders intensive und wertvolle Zeit mit Ihrem Tier, Auch in der Trauer lasse ich die Menschen nicht allein, die gemeinsamen Erinnerungen verbinden uns.

Melden Sie sich gerne bei mir in der Praxis um für Ihre Graue Schnauze einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen.

Glücklicherweise dürfen Hunde heutzutage älter werden als in meiner Kindheit. Unser erster Hund Goggi war ein schwarzer Mittel-Pudel. Er wurde 1968 mit 9 Jahren eingeschläfert. Sein Hör- und Sehvermögen hatten sich verschlechtert und seine Pfötchen waren vom Streusalz im Winter teilweise entzündet. Ansonsten war Goggi ein fröhlicher Hund und mein liebster Spielkamerad. Nie werde ich vergessen, wie meine Eltern mit einem leeren Korb nach Hause kamen. 

In den letzten Jahren hat sich die Einstellung zu den grauen Schnauzen überwiegend positiv verändert. Es gibt sehr gute Möglichkeiten , um späteren Beschwerden vorzubeugen. Dazu gehören eine auf den jeweiligen Hund abgestimmte und hochwertige Ernährung, altersgerechte Bewegung und angepasstes Fitnesstraining sowie die gemeinsame Entspannung.

Im Bedarfsfall helfen z.B. individuell dosierte Mineralien aus unterschiedlichen Quellen dabei, dass auch Ihr Hund im Alter Lebensfreude und Lebensqualität erleben darf. Die Schmerztherapie ist fast selbstverständlich geworden und bei Krebserkrankungen sind u.a. spezielle Heilpilze ein sehr gutes Mittel zur Erhaltungstherapie.

Jeder Hundehalter wünscht sich, dass sein Liebling lange bei ihm bleibt.

Fikku , ein 14-jähriger Patient von mir litt unter Arthrose, Prostatavergrößerung , Problemen mit dem Wasserlassen, sowie stark eingeschränktem Hör- und Sehvermögen. Mit Herzmedikamenten und einem Schmerzmittel war er sehr gut eingestellt. Fressen war allerdings das große Problem, da er kaum noch Appetit hatte und wir unsere ganze Kreativität bemühen mussten, um immer wieder etwas leckeres für ihn zu finden. Dennoch war er insgesamt sehr fröhlich und ging trotz seiner Beschwerden gern (wenn auch langsam) mit seinem Frauchen spazieren. Die Familie entschloss sich deshalb dazu, dem Hund noch eine möglichst schöne Zeit zu bieten. Sie wünschte sich eine Begleitung für die letzte Zeit und ich erstellte einen Behandlungsplan aus der Naturheilkunde inkl. Softlaserakupunktur, Magnetfeldtherapie und Shiatsu . Dazu machte ich 1 bis 2 Mal pro Woche eine Hausbesuch. Im Austausch mit dem behandelnden Tierarzt erfolgte die weitere Herzmedikation und Schmerztherapie. In den nächsten Wochen verbesserten sich die Beschwerden bezüglich der Prostatavergrößerung durch die homöopathische Behandlung deutlich. Die Immunkolloid-Kur und die regelmäßigen Shiatsu-Massagen brachten das Immunsystem und die Bewegungsabläufe wieder in Schwung. Die Besitzerin massierte Fikku jeden Tag nach meiner Anleitung und freute sich über den wohlig genießenden Hund. Sie erzählte mir, dass Glück und gleichzeitig Schmerz sich in dieser Zeit immer abwechselten: Glück über die besonders intensiven gemeinsamen Stunden und Schmerz über die bewusste Endlichkeit.

Tierpraxis Kerstin Gey

Tierpraxis Kerstin Gey